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Untenstehend die jeweils aktuellen Meldungen von Radio Rottu Oberwallis
16:00 Uhr(102,2 MHz) und anderen Quellen

Beachten Sie bitte die
aufgeführten Verkehrsmeldungen!
 





LAWINENGEFAHR ist
GERING
Stufe
1 von 5
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beachten!

gültig bis auf Weiteres
 


 

Aktuelle Verkehrslage
Stand: 22. Juli 2019
07:30 Uhr
GESPERRT:


* * * * *
ETROITS
wegen Bauarbeiten
bis 09.08.2019 / 17:00 Uhr




 

07.07.2019 Leukerbad:
Klettersteig Gemmi-Daubenhorn wieder offen
Abenteuerlustige können den aussergewöhnlichen Aufstieg am längsten Klettersteig der Schweiz wieder auf sich nehmen. Der Steig Gemmi-Daubenhorn in Leukerbad ist ab sofort begehbar.
Infolge der kalten Witterung im Frühjahr konnten die Verantwortlichen den beliebten Klettersteig Gemmi-Daubenhorn in Leukerbad nicht früher eröffnen. Nun ist der Klettersteig ab sofort zum Besteigen bereit. Der Erlebnisklettersteig Gemmi bleibt hingegen wegen den Umbauarbeiten am Restaurant bis auf Weiteres geschlossen.
Der Klettersteig Gemmi-Daubenhorn ist mit einer Höhendifferenz von rund 1000 Metern der längste Steig der Schweiz. Für dessen Begehung braucht es eine sehr guten physischen Verfassung, einen Grundstock an Erfahrung mit Klettersteigen und die notwendige Ausrüstung.


06.07.2019 Ernen:
Ein Bergdorf als Inspirationsquelle
Acht junge Künstler aus der ganzen Schweiz präsentieren ab Samstag ihre Werke in Ernen. Die Ausstellung steht unter dem Motto "Zur frohen Aussicht". Die Ausstellung "Zur frohen Aussicht" findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Auf dem Dorfplatz in Ernen luden acht junge Künstler am Samstag zur Vernissage. Sie stammen aus der ganzen Schweiz. Die jungen Kulturschaffenden hatten bei der Erarbeitung freie Hand. Sie konnten aus ihrer Praxis und ihrem Interesse heraus auf das Bergdorf reagieren. Die Arbeiten an den Kunstwerke begann an einem gemeinsamen Wochenende in Ernen. Dabei wählten die Künstler einen Ort im Dorf als Inspirationsquelle aus. Die Ausdrucksform variiert dabei stark. So finden sich unter den Verwirklichungen zum Beispiel verschiedene Bilder auf dem Boden des Dorfplatzes als auch Musikboxen in Steinform.
Unter dem selben Vorzeichen haben die Organisatoren rund um Kuratorin Josiane Imhasly zwei Autoren eingeladen. Dies schrieben Texte für die Publikation zur Exposition. So lieferten die Journalistin Caroline Baur und der Psychiater Kaspar Wolfensberger Texte zur Beischrift.
Die Ausstellung können Interessierte noch bis Ende September in ganz Ernen bestaunen.


05.07.2019 Obergoms:
Strahler tödlich verunglückt
Beim Strahlen im Furkagebiet starb am Freitagmorgen ein 74-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Luzern. Am Freitag um 9.40 Uhr ist ein Mann beim Strahlen im Furkagebiet tödlich verunglückt. Er befand sich in Begleitung eines Kollegen am Orte genannt "Rossboden". Wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei heisst, stürzte der Mann aus derzeit ungeklärten Gründen etwa 80 bis 100 Meter einen steilen Abhang hinunter. Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen.
Wie es weiter heisst, handelt es sich beim Opfer um einen 74-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Luzern. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.


04.07.2019 Fionnay/Bagnes:
54-jähriger Niederländer stirbt bei Wanderunfall
Am Mittwochnachmittag rutschte ein 54-jähriger Niederländer beim Wandern im Gebiet Fionnay/Bagnes auf einem Schneefeld aus und verletzte sich tödlich. Am Mittwochnachmittag ereignete sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf dem Wanderweg um den Mauvoisin-Staudamm ein tödlicher Wanderunfall. Eine sechsköpfige Gruppe aus den Niederlanden wollte ein Schneefeld überqueren, als der Mann an der Spitze ausrutschte und 200 Meter in ein Couloir stürzte. Die unverzüglich aufgebotenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 54-jährigen Niederländers feststellen.
Die Kantonspolizei und Rettungsexperten weisen darauf hin, dass trotz der hohen Temperaturen auf Wanderwegen im Gebirge noch mit Schneefeldern zu rechnen ist.


03.07.2019 Wallis:
Zirkus Harlekin zu Gast im Oberwallis
Vom Donnerstag bis am 31. Juli ist der Zirkus Harlekin wieder zu Besuch im Oberwallis. Während dieser Zeit führen die Artisten ihre Show 19 Mal auf. Bereits seit 26 Jahren unterhält der Zirkus Harlekin seine Besucher in ganz Europa. Nun kommt das Thuner Unternehmen wieder ins Oberwallis. Vom Donnerstag bis am 31. Juli treten die Artisten 19 Mal in der Region auf. Bereits am Mittwochabend lädt der Zirkus Harlekin in Blatten/Naters zu einem kleinen Fest. Die Darbietungen bis Ende Juli finden unter dem Motto "... nostalgisch gut" statt. "Harlekin ist bekannt für Originalität und Nummern, die man eben nicht so überall sieht", erklärt Pedro Pichler, Gründer und Leiter Zirkus Harlekin.
Insgesamt begeben sich 40 Fahrzeuge mit über 35 Mitarbeitenden für die Auftritte ins Oberwallis.


02.07.2019 Wallis/Genf:
Finanzkrise von 2008 hinterlässt Spuren im Genfersee
Eine Studie zum Sedimententransport im Rhonetal zeigt: Der Rückgang der Bautätigkeit im Wallis und schmelzende Gletscher führten zur Zunahme der Sedimentationsrate im Genfersee.
Wasser transportiert Sedimente - von Schlammteilchen bis zu Kies - und lagert diese in Flüssen, Seen und Meeren ab. Bekannt ist die zentrale Rolle der Sedimentation für den Hochwasserschutz, die Wasserkraft und die Ökosysteme. Noch kaum untersucht war bisher hingegen der Einfluss des Klimawandels auf diese Ablagerungen.
Eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Forschungsarbeit liefert nun erstmals detaillierte Erkenntnisse zur Entwicklung der Sedimentation im Genfersee und im stromaufwärts gelegenen Rhonetal seit den 1960er-Jahren. An der multidisziplinären Arbeit beteiligten sich Forschende der Universitäten Lausanne, Bern und Genf sowie der ETH Zürich.
Die Studie zeigt, dass es in den 1980er-Jahren zu einer Trendwende kam. Seit damals nimmt die Sedimentationsrate im Genfersee nicht mehr ab, sondern zu, und inzwischen hat sie sich mehr als verdoppelt. Für die Forschenden war dies eine Überraschung: Sie wussten, dass Staudämme den Geschiebetransport blockieren und erwarteten deshalb aufgrund der zahlreicheren Wasserkraftwerke in den Alpen, dass sich die Sedimente im Genfersee zunehmend langsamer ansammeln. Doch Geschiebe wandert auch heute noch flussabwärts, entweder über Flüsse ohne Wasserkraftwerke oder über spezielle Vorrichtungen, die die Sedimentdurchgängigkeit von Stauvorrichtungen gewähren. Gleichzeitig setzen die schmelzenden Gletscher mehr Gesteinsmaterial frei.
Eine weitere Überraschung: Die erhöhte Sedimentsablagerung, die seit 2008 feststellbar ist, konnten die Forschenden auf die reduzierte Bautätigkeit infolge der globalen Finanzkrise zurückführen. Im Wallis entnehmen Bauunternehmen dem Rotten Sand und Kies zur Herstellung von Baumaterialien wie Beton. Seit dieser Abbau zurückging, erreichen mehr Sedimente den Genfersee, was in den Daten klar erkennbar ist.
Die Ablagerung von Sedimenten spielt in verschiedener Hinsicht eine wichtige Rolle. Einerseits sind Tiere, die im Flussbett leben, an gewisse Mengen von Sedimenten angepasst, weshalb sie unter plötzlichen Veränderungen leiden können. Gesteinsmaterial sammelt sich hinter Staudämmen und muss entfernt werden, bevor das Wasser über Leitungen den Werken in verschiedenen Tälern zugeführt wird. Dadurch sinkt die Wasserkapazität für die Wasserkraftproduktion, was die Einnahmen schmälert. Schliesslich erhöht sich durch die Sedimente das Flussbett, womit der Wasserstand des Flusses steigt und die Hochwassergefahr zunimmt. Kenntnisse über die Sedimentation im Wallis sind besonders im Hinblick auf die 3. Rottenkorrektion wichtig.


01.07.2019 Wallis:
Neuer Hitzerekord in der Kantonshauptstadt
Die aktuelle Hitzwelle in der Schweiz erreichte am Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt. In Sitten gab es 37 Grad, ein neuer Junirekord. Die Höchstwerte der vergangenen Woche wurde am Sonntagnachmittag übertroffen. In Sitten stieg das Thermometer auf 37 Grad. Dies entspricht einem neuen Junirekord. Zudem war es zum ersten Mal seit 2015 wieder 37 Grad oder wärmer. Der absolute Höchstwert der Kantonshauptstadt liegt bei 37,8 Grad und wurde vor 4 Jahren im Juli gemessen, wie SRF Meteo mitteilte.
Auch zum Wochenstart bleibt es vielerorts sonnig. Es bilden sich jedoch wegen der feuchten und instabilen Luft Quellwolken. Im Verlauf des Montags entwickeln sich daraus örtlich kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Wie die Meteorologen von Meteo Group mitteilen, bleibt es jedoch mit bis zu 33 Grad im Rhonetal heiss. Bis und mit Donnerstag bleibt es hochsommerlich warm.


30.06.2019 Realp/Oberwald:
Erneut schwarze Zahlen für die Dampfbahn
Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG schreibt zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen. Ab nächstem Jahr präsidiert Josef Hamburger die Gesellschaft.
Im vergangenen Jahr hatten die Dampflokomotiven der Furka-Bergstrecke viel zu bewältigen. Das ideale Sommerwetter sorgte dafür, dass sich die Passagierzahlen in fast allen Bereichen erhöhten. Dadurch konnte die Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben, wie die Verantwortlichen anlässlich der Generalversammlung am Samstag in Oberwald mitteilten.
Vizepräsident Franz Kissling, Oskar Brodmann und Robert Frech gaben ihren Rücktritt als Verwaltungsräte bekannt. An ihre Stellen treten Stephan Kohler, Jürg Schöning und Jörg Wiederkehr. Der Verwaltungsratspräsident Ernst Künzli sowie die die restlichen Verwaltungsräte wurden gemäss Mitteilung für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Der Geschäftsführer Urs Züllig tritt Ende Jahr von seinem Posten zurück. Sein Nachfolger heisst ab dem 1. Januar 2020 Josef Hamburger.


29.06.2019 Grächen:
Zeuge aus der Zeit der Druiden
Ein Holzklotz aus der Zeit der Kelten und ein 1000-jähriger Lärchenstamm kehrten am Samstag ins Ortsmuseum von Grächen zurück. Es ist einem Zufall und einer lokalen ökologischen Katastrophe zu verdanken, dass in Grächen schon bald einmal zwei Zeugen aus längst vergangenen Zeiten zu bestaunen sind. Im Sommer 1980 musste der kleine Bergsee oberhalb von Grächen abgelassen und saniert werden, weil er von einem dichten, stinkenden Algenteppich bedeckt war. Zu dieser Zeit besuchte auch Ernst Schär Grächen, der damals beim Institut für Wald, Schnee und Landschaft bei der eidgenössischen Anstalt für das forstliche Versuchswesen gearbeitet hat. Dort befasste er sich mit dem Fachgebiet Wald und Torfmoore. Er nahm mit den Grächner Behörden Kontakt auf und bat sie, die Arbeiten vorübergehend einzustellen, damit er die freigelegten Baumstämme fachgerecht untersuchen konnte. Dabei stellte sich heraus, dass bei einem Teil der Stämme Spuren von menschlicher Bearbeitung auszumachen sind, die aus der vorchristlichen Zeit, genauer aus der Eisenzeit stammten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mensch den Wald in Grächen schon vor 2350 Jahren genutzt hatte. Denn an einem alten Fichtenstamm finden sich eindeutige Beilspuren, ebenso an einer 1000-jährigen Lärche.
Nach erfreulichen Verhandlungen mit dem Forstmuseum im Freilichtmuseum Ballenberg ist es nun am Samstag gelungen, den Lärchenstamm sowie den Holzklotz aus der Zeit der Kelten nach Grächen heimzuführen. Damit sind ab sofort in Grächen zwei äusserst wertvolle und für die Region einmalige Zeugen der Vergangenheit zu bestaunen.


28.06.2019 Oberwallis:
Air Zermatt AG mit Rekordergebnis
An der Generalversammlung der Air Zermatt präsentierte der Verwaltungsrat den Aktionären ein Rekordergebnis. 2018 machte die AG einen Gewinn von rund 1,5 Millionen Franken.
An der diesjährigen Generalversammlung der Air Zermatt AG hatten die Verantwortlichen allen Grund zur Freude. Das Jahr 2018 war geprägt von Highlights. Wie es in einer Mitteilung heisst, konnte der Verwaltungsratspräsident Philipp Perren auf viele spezielle und bewegende Momente zurückblicken. Neben den Tagen der offenen Tür in Zermatt und Raron zählten auch die Vernissage des Bildbands "Pioniere der Bergrettung" von Beat Perren und Gerold Biner sowie die Präsentation der Jubiläumsuhr von Hamilton zu den bleibenden Ereignissen des 50-Jahr-Jubiläums.
Zu den herausragenden Ereignissen gehörten ferner die Luftbrücken im Januar. Die Air Zermatt transportierten während fünf Tagen 6000 Menschen zwischen Zermatt und Täsch. Auch die Grossbaustelle am Klein Matterhorn für den Neubau der 3S-Bahn bleibt in Erinnerung. Weiter konnte das Air-Zermatt-Training-Center eine weitere Zunahme der durchgeführten Kurse verzeichnen. Nicht zuletzt schlug sich das ereignisreiche Jahr auch positiv auf die Finanzen nieder. Die Air Zermatt AG präsentierte mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Franken das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Schliesslich wählte die Versammlung Jean-Michel Cina neu in den Verwaltungsrat.
Im Anschluss an die Versammlung erlebten die Anwesenden eine spektakuläre Helikopterdemo. Diese beinhaltete das von der Air Zermatt AG neuentwickelte Löschsystem, bei dem der Boden des am Helikopter angehängten Löschkessels schnell angeboben werden kann, sodass das ganze Löschwasser auf einen Schlag und mit grösstmöglicher Löschwirkung abgeworfen werden kann. Die Air Zermatt demonstrierte zudem das Recco-Rettungssystem.


27.06.2019 Oberwallis:
Der Hitzesommer auf Rekordjagd
38 Grad. Da staunte wohl so mach einer, der am Donnerstag im Ackersand aufs Thermometer blickt. Auch andernorts pruzeln Temperaturrekorde. Abkühlung Fehlanzeige. Am Mittwoch gab es neue Junirekorde. Vor allem in den Bergen. Auf dem kleinen Matterhorn war es 11.6 Grad warm. Aber auch am Donnerstag sah alles danach aus, als würde der Juni weiterhin alte Hitze-Rekorde brechen. So waren es am Nachmittag in Binn 32 Grad, im Ackersand 38 und in Gondo mit Nordföhn 34 Grad. In Sitten wurde mit 36,6 Grad der höchste in diesem Jahr in der Schweiz gemessene Wert erreicht.
Dank eines Hochs mit Kern über Osteuropa hält das sonnige Wetter an, Tief "Nasir" mit Zentrum westlich von Portugal bringt heisse Luft aus der Sahara direkt in die Schweiz. In der Nacht auf Freitag ist es durchgehend klar. Es wird meist nur schwach windig. Am Freitag scheint bis am Abend weiterhin die Sonne. Die Temperaturen steigen auf etwas weniger heisse 34 bis 37 Grad. Es weht teils böiger Talwind. Am Samstagmorgen gibt es in den südlichen Bergen ein paar Wolkenfelder, die sich zunehmend in flache Quellwolken umwandeln. Erste lokale Gewitter in den Bergen sind ab dem Montagnachmittag und -abend möglich. Es bleibt auch in der neuen Woche weiterhin hochsommerlich heiss, wenn auch nicht mehr so extrem. Die Regen und Gewitterwahrscheinlichkeit steigt an.


26.06.2019 Leukerbad:
"Make Leukerbad Great Again"
Leukerbad bewegt sich als Tourismusdestination in einem schwierigen Umfeld. Gegen aussen wie auch intern müssen Verbesserungen gemacht werden. Strategien sind genügend vorhanden.
Durch die erfolgreiche Sanierung der Torrentbahnen vor rund zwei Jahren war der erste Schritt in Richtung My Leukerbad AG gegeben. Nun blickten die Verantwortlichen am Mittwochabend an einer Informationsveranstaltung in Leukerbad zurück. "Die Akzeptanz für die My Leukerbad AG ist nicht vorhanden", sagte der Verwaltungsrats- und Gemeindepräsident Christian Grichting vor den Anwesenden. Man brauche weiterhin viel Unterstützung. Es wurde bereits viel Arbeit gemacht, es gehe nun weiter. Bei einem Jahresumsatz von 18 Millionen Franken konnte die Firma unter anderem beim Erlebnisberg Torrent eine Zunahme von 9,8 Prozent verzeichnen. Dies sei auch auf die getätigten Investitionen wie beispielsweise der Beschneiungsanlage zurückzuführen, die anfänglich für Kritik gesorgt habe, so Grichting. Bei den Hoteliers sieht das Bild weniger gut aus. "Diese erkennen die positive Kurve nach oben nicht wirklich. Sie sind zum Teil unzufrieden mit der My Leukerbad AG", sagt Diplomingenieur Roland Zegg von Grischconsulta, der immer wieder Destinationen im Alpenraum analysiert. Die Aufenthaltsdauer ging nämlich von 2,4 Prozent auf 1,8 Prozent zurück. Dies sei jedoch nicht nur in Leukerbad, sondern in der ganzen Branche der Fall. "Darum müsse man spezifischer anbieten", so Zegg. Mit der Präsentation des Masterplans 2022 forderte Zegg Leukerbad auf, sich auf das Kernprodukt zu fokussieren, die Kräfte besser zu bündeln und die Qualität für Stamm- und neue Gäste zu verbessern. Denn: "Die Wahrnehmung gegen aussen ist unbefriedigend, es ist kein Image und keine internationale Strahlkraft vorhanden. Zudem wissen Gäste nicht wofür Leukerbad eigentlich steht." Zu den praktisch gleichen Ergebnissen kamen 18 Studenten der Uni Bern vom Institut für Sportwissenschaften. Diese haben im Rahmen des Masterseminars Sport, Tourismus und Nachhaltigkeit den Kurort analysiert und Ideen für die Zukunft entwickelt. Das Fazit auch an dieser Stelle: Übergeordnet sollte Leukerbad sich im Bereich der Kommunikation verbessern, gezielteres Marketing betreiben und die Mitarbeiter mit dem Ziel bekannter machen.
Man will erfolgreich in die Zukunft starten. Die neuen Destinationsstrategie soll dabei helfen. Verwaltungsratsmitglied Harry John wies auf Leuchtturmprojekte hin: "Wenn jemand im Dorf Millionen von Franken in seine Anlage investiert, so müssen wir dies dem Gast im Schaufenster präsentieren." Die Politik müsse dabei beiseitegelegt werden. Leukerbad soll Synergien nutzen, mit den Nachbardörfern mehr zusammenarbeiten und Lokales stärken. "Wir machen vieles richtig, müssen aber im Marketing einen Zacken zulegen", so John. Man sei mal gut gewesen, zu diesem Punkt müsse man zurück. Ganz nach dem Motto: "Make Leukerbad Great Again".
In jüngster Vergangenheit hatten viele Mitarbeiter der Unternehmung ihre Kündigung eingereicht. Die Gründe? "Im Tourismus hat man immer eine hohe Fluktuation", sagt Christian Grichting. Die Leitung des Direktorenamtes hat bis Ende Oktober noch Mäggy Stark. Jedoch hat auch diese ihre Kündigung im Mai bekanntgegeben. Die Stelle wurde bereits ausgeschrieben. Bewerber gäbe es viele, so Grichting - den passenden Kandidaten habe man bis jetzt aber noch nicht gefunden.
Im Jahr 2017 wurden der Betrieb und das Personal der Torrentbahnen sowie die Betriebsführung der LLB in die My Leuerkbad AG übernommen. Anschliessend erfolgte im November 2017 die Übernahme der Betriebsführung von Leukerbad Tourismus und der Snowpark Sportarena. Im Januar 2018 wurden schliesslich der Betrieb der Leukerbad Therme und der Sportarena in die My Leukerbad AG integriert. Die Zusammenführung der Leistungsträger ermögliche es, die Destination Leukerbad einheitlich zu entwickeln, zu bewerben und zu verkaufen. Mit den sich ergebenden Synergien würde der Betriebsaufwand der einzelnen Betriebe stufenweise um bis zu 800‘000 Franken reduziert werden können, schrieben die Verantwortlichen damals in einer Medienmitteilung. Dieser Betrag wurde erreicht, wie am Informationsanlass ersichtlich wurde.
Die My Leukerbad AG hat die Betriebsführung der verschiedenen touristischen Leistungsträger gestaffelt übernommen. Mit der gemeinsamen Betriebsführung könne Leukerbad "aus einer Hand" Angebote präsentieren und das Synergiepotential aller Leistungsträger ausschöpfen. Somit könnten höhere Qualitätsstandards und durchgehende Serviceketten einfacher etabliert werden.


26.06.2019 Realp/Oberwald:
Neue Lok auf der Furka-Bergstrecke im Einsatz
Am Dienstag ging in Oberwald die Taufe der Lokomotive HG 4/4 704 über die Bühne. Die Lok wird ab diesem Sommer die historischen Züge über die Furka-Bergstrecke führen. Ein denkwürdiger Tag am Dienstag in Oberwald: Die Taufe der Lokomotive HG 4/4 704 ging über die Bühne. Die Lokomotive war 1923 in Winterthur gefertigt worden und bis 1975 in Vietnam unterwegs gewesen. Gemäss Mitteilung ist das 800 PS starke Fahrzeug in den letzten 12 Jahren in 48'000 Stunden Freiwilligenarbeit in eine neuwertige Lok umgebaut worden. Sie wird ab Sommer die historischen Züge über die Furka-Bergstrecke führen.
Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke hat vier Dampflokomotiven mit vietnamesischer Vergangenheit. Drei von ihnen sind im Sommer im Einsatz. Die HG 4/4 708 ist noch in Revision.


25.06.2019 Bagnes:
Freiburger Jurist überprüft Baudossiers der Gemeinde
Die Gemeinde steht aufgrund ihrer mangelhaften Bewilligungen im Baubereich auf dem kantonalen Prüfstand. Der Staatsrat zieht den Juristen Jean-Luc Baechler als Experten hinzu. Die Gemeinde Bagnes muss auf Geheiss des Kantons Korrekturmassnahmen im Baubereich vornehmen. Hierfür ist die Gemeinde angehalten, halbjährlich einen Bericht abzugeben. Zu dessen Prüfung setzte der Staatsrat eine Arbeitsgruppe ein. Zur Unterstützung und Beschleunigung der verschiedenen Kontrollen zog der Staatsrat den Freiburger Rechtsanwalt und früheren Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, Jean-Luc Baechler, hinzu. Gemäss Mitteilung erfolgte die Ernennung von Baechler aufgrund von dessen Kompetenzen und Kenntnissen sowie seiner beruflichen, juristischen und politischen Erfahrung.
Der Auftrag von Jean-Luc Baechler besteht in erster Linie darin, die vom Kanton seit Bekanntwerden der rechtswidrigen Bauten im Jahr 2016 im Rahmen der Beaufsichtigung der Gemeinde Bagnes unternommenen Schritte zu prüfen. Weiter wird der Experte die von der Gemeinde eingeführten Verfahren und beschlossenen Regularisierungsmassnahmen zu prüfen haben. Auch die Anwendungsweise der baupolizeilichen Verfahren wird zu überprüfen sein. Schliesslich wird es die Aufgabe des Experten sein, die kommunale Praxis betreffend die neuen, seit Juli 2018 eingegangenen Baugesuche zu überprüfen. Dies auf Grundlage einer von der Arbeitsgruppe durchzuführenden Stichprobenprüfung.
Die Gemeinde Bagnes wird auch weiterhin halbjährlich Rechenschaft über die Umsetzung und Überwachung der vom Kanton geforderten Korrekturmassnahmen abzulegen haben.
 


 Autoverlad    Autoverladung
 Lötschberg:  offen,
 Offen
Goppenstein <> Kandersteg  Offen  
 Furka:   offen,
 Offen
Oberwald <> Realp Offen
 Simplon: offen,
 Offen Brig <> Iselle(IOffen
 Oberalp:  GESCHLOSSEN, Sommerpause
 
Gesperrt Andermatt <> Sedrun Gesperrt  
 Vereina:  offen,
 Offen Klosters <> Sagliains Offen 
 Pässe   PKW-Passfahrt

Simplonpass:
  Achtung
  Achtung
  Achtung
 
Achtung Bei Schneefall Achtung
ist der SIMPLON
für Sattelschlepper
und Anhängerzüge

gesperrt!

 
  Legende:  
   Offen  Offen
 
Gesperrt  Gesperrt
 
Achtung  Achtung Achtung   
k.A. =keine Angabe
 
Nachtsperre Nachtsperre/Tagsperre
 
Für Verkehr gesperrt  für Verkehr gesperrt
 Winterausrüstung 
= Winterausrüstung !
 
KETTEN=Schneekettenpflicht
 
WS
= Wintersperre
 
S=Schnee, L=Lawine, E=Erdrutsch,
 B=Baustelle, U=Unfall,  G=Gefahr,
  
V= Veranstaltung,
 LKW+=Gesperrt für LKW-Anhängerzüge
 
o


Offen Simplon    offen
Offen Nufenen   offen
Offen Furka    offen
Offen Grimsel   offen
Offen St.Gotthard  
Offen Pass
offen
Offen Tunnel    offen
Offen Gr.St.Bernhard
Offen Pass  
offen
Offen Tunnel (Maut) offen
Offen Susten   offen
Offen Oberalp     offen
Offen Klausen   offen
Offen Brünig    offen
Offen Lukmanier    offen
Offen San Bernardino
Offen Pass  
offen
  Offen Tunnel  offen
Offen Albula   offen
Offen Bernina    offen
Offen Julier   offen
Offen Maloja   offen
Offen Ofen    offen
Offen Pragel offen
Offen Splügen   offen
Offen Umbrail    offen
Offen La Croix (VD) offen
Offen Livigno    offen
Offen Flüela    offen
Offen Montets (F)   offen
Offen Glaubenbüelen offen
Offen Forclaz  offen
Offen Wolfgang   offen
Offen Weissenstein offen





Offen Sanetsch VS offen
Offen Mattmark    offen
Offen Fafleralp offen
Offen Moosalp offen
Offen Gruben (Turtmanntal) offen
Offen Grand Dixence offen
Offen Lac de Moiry offen
Offen Derborence offen
Offen Lac d'Emmosson offen
Offen Lac de Mauvoisin offen
Offen Van-d'en-Haut offen
Offen Lac de Tseuzier
Rawyl
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Offen Col du Lein offen
Offen  Croix de Coeur   offen

Liste der Schweizer
Pass-Strassen
u.
 Wintersperren
 


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